Knapp 2 Jahre nach meiner ersten Ankündigung hat sich heute doch noch mal etwas bewegt. Das SHOUTcast Team hat heute die erste BETA von sc_serv2, auch bekannt unter SHOUTcast DNAS 2, veröffentlicht.
Da ich gerade leider wenig Zeit habe, kann ich noch nicht viel zur ersten BETA Version von sc_serv 2 sagen, werde diesen Beitrag aber zeitnah überarbeiten.
Hier könnt ihr euch sc_serv 2 BETA v0.1 vom SHOUTcast DNAS 2 runterladen!
Ihr könnt aber gerne eure Meinung zu dem Thema schon mal posten und sagen, was ihr davon haltet!
Presenting the first Beta point-release of what will be the next-generation of SC_SERV SHOUTcast DNAS broadcasting server! This drop is the result of the SHOUTcast broadcasting community’s list of feature requirements over the years.
The goal of SC_SERV2 is to provide enhanced serving features and access to the new yp2 infrastructure (in development)
while maintaining as much backward compatibility with the previous sc_serv as possible.
Release Notes:
1) Serve multiple streams from a single server instance
2) Relay multiple streams from a single server instance
3) Multiplex all server activity through a single IP port.
4) Shoutcast 2 wire protocol support for sources, relays and clients
5) Repackaging of Shoutcast 1 and Shoutcast 2 data as appropriate for the connecting client(s)
6) yp2 infrastructure support
To take advantage of these new features you will also need the following:
1) sc_trans version V2 B38 or higher: http://forums.winamp.com/showthread.php?s=&threadid=317229
2) authorization hashes (register as a broadcaster in the new infrastructure and you will be issued the necessary hashes) – COMING SOON!
sc_serv must be configured to use the yp2 infrastructure to take advantage of the multiplexing and multiple stream support. The original yp interface had no means of
expressing multiple streams from a single port.
The yp2 interface is still in development and will be released soon! Stay tuned for updates.
If you are going to connect multiple sc_trans instances to sc_serv, you must use the Shoutcast2 protocol.
The original Shoutcast protocol had no means of specifying a stream ID. Clients connecting to the
server do not need Shoutcast2 support, since sc_serv will repackage the stream data and metadata for them as appropriate.
Nachdem das SHOUTcast Team heute schon die erste BETA von sc_serv 2 veröffentlicht hat, folgte auch prompt noch sc_trans 2 BETA 6.
Die insgesamt 6. BETA Version des mittlerweile sehr umfassenden SHOUTcast Transcoders hat einige Neuerungen bekommen, die wir euch gerne ab morgen oder übermorgen hier im Blog vorstellen möchten. (Wir brauchen leider auch ein wenig Zeit, um das System zu testen, möchten euch allerdings nichts vorenthalten!)
Hier aber schon mal für euch die ersten Infos! Gerne könnt ihr schon mal erste Meinungen hier posten und diskutieren, wir freuen uns drauf!
Release Notes :: 2/3/2010 – sc_trans drop 6 version 2 revision 39
NEW STUFF:
- A new type of event as been added to the calendaring system that allows you to relay other stations. (see calendarxml.txt for more information)
- You can now create your playlists dynamically in real time. A new playlist entry construct will allow the invocation of an external program to fetch the next playlist entry (see docs.txt section 10)
- You can change the way your metadata is displayed in clients (this comes with lots of caveats though). See the new displaymetadatapattern conf file option (docs.txt)
- The conf file values unlockkeyname and unlockkeycode have been added to suport the MP3 broadcasting key.
- /writeconfig command added to web API. This will force the state of sc_trans to be written to the conf file (before it was only being done with sc_trans exited. See docs.txt)
- /timeshift command added to web API. This is very experimental and was added for the “We Choose The Moon” project at AOL. It allows extremely crude time shifting of the stream. (see docs.txt)
BUG FIXES:
- Shoutcast2 protocol changed for compatibility with sc_serv2
- Network timing fudgefactor defaults are now zero for compatibility with sc_serv2
- Special files always transfered on reconnect for uvox 2.1
- Fixed problem parsing conf file, where last line was missed if there was no cr/lf at end of file
- An empty main playlist will no longer cause the application to abort. It will just sit their quietly, mumbling to itself.
- VU Meter failure after internal restart fixed
- Better error reporting for shoutcast 1 protocol
- Unix warnings about missing priority playlist directory are now debug level warnings
- DJ data should be correctly escaped now.
- In adding the relay feature it was necessary to rewrite a large portion of the metadata handling. Hopefully the metadata will now change more reliably when switching between scheduled sources.
- Update title request had bad HTTP header line (how did I get away with that for so long)?
Monatlich werden die SHOUTcast TTSL Stats aktualisiert. Die TTSL Stats sind in der Regel DIE Anlaufstelle für Internetradio-Betreiber, um zu sehen, ob sich die eigenen Zahlen verbessert haben oder nicht.
Gerade in den Wintermonaten steigen die Zahlen aller Radios wieder enorm an, da die Menschen einfach häufiger zu Hause am PC sitzen und bei der Kälte weniger draussen frieren möchten. Kein Wunder also, dass die Webradios derzeit immer höhere Peaks erreichen.
Die Tune-Ins Zahlen der Radios sind im Dezember sehr stark angestiegen.
Im November beispielsweise wurde HOT 108 JAMZ noch ca. 10 Mio. mal eingeschaltet, im Dezember hingegen waren es schon über 46 Mio. mal. Ein Anstieg von über 460 % – das wäre fantastisch.
RauteMusik.FM Goldies hat im November noch 5 Mio. Zuhörer gehabt, im Dezember waren es dann 57 Mio. Zuhörer. Ein Anstieg von über 1100 % also.
Es würde mich natürlich sehr freuen, wenn das Thema Webradio innerhalb eines Monats an so großer Beliebtheit gewonnen hat, aber das kann einfach nicht sein. Ich habe mir einige Gedanken gemacht, woran dieser Anstieg also liegen kann.
Es fällt auf, dass eigentlich die Radios so enorm angestiegen sind, die bei den beliebtesten Genres meist durchgängig auf Platz 1 stehen und somit als Vorreiter für das eine Genre gelten.
Doch was ist hier passiert? SHOUTcast hat in letzter Zeit vermehrt am Flash Player programmiert und dieser taucht mittlerweile auch bei Suchergebnissen der Suchmaschinen öfter mal auf.
Ich nehme an, dass evtl. das alleinige Anzeigen der Radios im Flash Player schon als TuneIn mittlerweile gilt. Oder aber der Flash Player prüft selbst noch mal nach, ob das Radio überhaupt noch funktioniert, damit keine alten Server mehr abgefragt werden. Wirklich sicher bin ich mir hier noch nicht, was es nun genau sein kann.
Aber daran zu glauben, euer Radio ist mittlerweile sowas von populär geworden, wäre dann doch zu schön. Sorry, dass ich euch hier leider enttäuschen muss
Wenn es dazu Neuigkeiten, evtl. sogar vom SHOUTcast Team selbst gibt, halte ich euch hier natürlich auf dem Laufenden!
In letzter Zeit werde ich von immer mehr Leuten gefragt, wo man denn am besten SHOUTcast Hosting betreiben sollte. Mit mittlerweile über 6 Jahren Erfahrung im SHOUTcast Hosting Bereich konnte ich einige Stream Hoster testen, vor allem was Preis und auch Leistung angeht.
Zum einen gibt es reine SHOUTcast Hosting Anbieter, die sich ausschließlich auf das Hosten von SHOUTcast Streams (oder ICEcast) spezialisiert haben. Zum anderen hat man die Möglichkeit, bei jedem Hoster seiner Wahl einen Root Server zu mieten, um dort selbst seinen eigenen Stream Server zu installieren und selbst zu hosten.
Ich möchte euch den SHOUTcast Hosting Anbieter Streamplus.de aus Deutschland empfehlen. Mehrere Gründe sprechen für das Anmieten von Servern bei diesem Anbieter, auf die ich im Folgenden gerne näher eingehen möchte:
1. Kostenlos Testen: Gerade bei SHOUTcast Streams wissen viele neue Radiobetreiber nicht genau, wie viel sie ausgeben sollen und ob es sich lohnt, sein eigenes Internetradio aufzumachen. Bei Streamplus.de habt ihr die Möglichkeit, völlig unverbindlich und ohne einen versteckten Haken die Streamserver 14 Tage kostenlos zu testen.
2. Preis: Gerade am Anfang braucht ein neuer Radiobetreiber nicht unbedingt gleich einen ganzen 100Mbit Server, sondern es reichen auch 20 oder 50 Slots. Genau dafür sind die Einsteigerpreise einfach top und nur zu empfehlen!
3. Live Support: Streamplus.de bietet als einer von wenigen Anbietern einen Live Support an, um bei Ausfällen oder Problemen kurzfristig und schnell alle Probleme lösen zu können. Gerade am Anfang weiss man auch nicht immer direkt, wie eine Config auszusehen hat und was man wie einstellen muss. Der Support hilft gerne und schnell – kostenlos!
4. Verfügbarkeit: Streamplus.de hat in einem längeren Test eine Verfügbarkeit von 99,99 % erreichen können, was ziemlich einmalig in Deutschland ist. Wo andere Stream Hoster gerne mal Wartungsarbeiten mitten am Tag erledigen, verschiebt Streamplus.de diese in die Nachtstunden. Das Ziel dabei ist natürlich klar: Möglichst wenig Hörerausfall, denn ein Hörer kann ganz schnell mal eben abschalten. Und genau das sollte vermieden werden.
5. Interface: Im Interface von Streamplus.de habt ihr die Möglichkeit, euren SHOUTcast Server einfach zu administrieren. Kein lästiges Bearbeiten einer Config ist nötig, denn hier könnt ihr ohne viel Erfahrung dennoch leicht alle Einstellung am SHOUTcast Server vornehmen.
6. Statistiken: Euch interessiert, woher eure Zuhörer kommen oder welchen Media Player sie benutzen? Kein Problem, Streamplus.de stellt euch eine umfangreiche Statistik im Interface zur Verfügung.
7. Automatische Playlist: Hat euer eigenes Internetradio am Anfang noch nicht so viele Moderatoren, so habt ihr die Möglichkeit, eine automatisierte Playlist abzuspielen. Diese springt immer dann ein, wenn ein Moderator gerade keine Zeit hat, onAir zu sein (z.B. in der Nacht)
Habt ihr sonst noch Fragen, könnt ihr Sie gerne hier oder bei Streamplus.de beantwortet bekommen. Schaut euch doch einfach mal bei Streamplus.de um!
Seit einigen Tagen nun ist der SHOUTcast Blog unter einer neuen Domain zu erreichen und wurde komplett relaunched.
Der neue SHOUTcast Blog beschäftigt sich gleich mit mehreren Themenbereichen. Zum einen werden globale Musiknews behandelt, zudem werden Radios vorgestellt und auch besondere Musikrichtungen dem User näher gebracht. Auch Interviews mit Radio-Betreibern gab es schon und sind für die Zukunft geplant.
Ob es in der Zukunft noch weitere Themen gibt, weiss ich bislang noch nicht. Ich halte euch aber auf dem Laufenden.
Wie ich vor wenigen Minuten erfahren habe, gibt es SHOUTcast nun auch auf deutsch. SHOUTcast soll in Zukunft mehrsprachig werden und die einzelnen Länder gezielter ansprechen.
Erst vor wenigen Wochen wurde SHOUTcast auch im Vereinigten Königreich gelaunched, jetzt kommt als 2. und wahrscheinlich auch wichtigster Markt neben den USA auch Deutschland hinzu. Doch was steckt dahinter, wofür SHOUTcast nun auch auf deutsch zu releasen?
Eine Ausrichtung auf deutsche Nutzer und auch den Musikgeschmack der Deutschen macht für mich schon seit langem Sinn. In Deutschland geben meiner Meinung nach keine Personen “Decades” ein, wenn sie nach “Oldies” suchen. Oder “Easy Listening”, wenn es “Chillout” Musik sein soll. Das sind aber auch nur zwei Beispiele von vielen, die mir immer wieder bei englischen Radioverzeichnissen aufgefallen sind.
Auch für deutsche Radiomacher gibt es nun Übersetzungen, welche Server oder Client Version man nutzen sollte und wie man diese installieren kann.
Doch es gibt noch einen entscheidenen weiteren Grund, warum SHOUTcast nun mehrsprachig wird: Last.FM! Der Vertrag zwischen AOL und Last.FM läuft in den nächsten Tagen aus und Radio.AOL.de wird dann mit DE.SHOUTcast.com ersetzt. Das gleiche hat bereits schon bei Radio.AOL.co.uk (jetzt UK.SHOUTcast.com) stattgefunden.
Hinweis
Unsere Partnerschaft mit Last.fm endet am
27. Oktober 2009.
Sie haben weiterhin Zugang zu Ihrem Last.fm Musik Profil und dem
personalisierten Radio. Besuchen Sie hierzu einfach www.lastfm.de
und melden Sie sich mit Ihrem Login an.
Wenn Sie sich für Online-Radiosender interessieren, empfehlen wir das
SHOUTcast Radio Verzeichnis, das über 30.000 Radiosender auflistet zu den
Bereichen Musik, Nachrichten, Sport und Talk von zahlreichen Radioanbietern
aus der ganzen Welt.
Klicken Sie hier um das SHOUTcast Radio Verzeichnis kennen zu lernen
Mich persönlich freut dies sehr, schließlich ist Last.FM alles andere als ein Internetradio und sollte so auch nicht genannt werden. Automatisierte Playlist trifft es hier eher.
Momentan sieht man Unterschiede zwischen der deutschen und englischen Version der SHOUTcast Seite. So sieht man “Schlager” als ein sehr populäres Genre, was wohl auch so stimmt. Die aktuell auf der Startseite aufgelisteten Top Genres sollen auch die meist gefragten Genres der User aus Deutschland sein, wurde mir auf Anfrage mitgeteilt.
Nachdem ich in den letzten Monaten leider nicht wirklich was Neues berichten konnte, hoffe ich doch, dass sich nun wieder etwas mehr bewegt in Sachen SHOUTcast 2.0. Das Last.FM hier mit SHOUTcast ersetzt wird, könnte meiner Meinung nach allerdings schon was bedeuten. Immerhin ist Last.FM deutlich mehr in der Presse und in aller Munde als es SHOUTcast die letzten Jahre war. Will man hier evtl. doch wieder eine starke Marke aufbauen mit SHOUTcast? Ich würds mir wünschen! Lange genug warten tun wir ja bereits alle schon.
Das SHOUTcast-System ist die am meisten verwendete Lösung im Netz, wenn es um den Betrieb einer MP3-Radiostation geht. Bekannte Internetradios wie RauteMusik.FM benutzen SHOUTcast als technische Basis für ihre Internet-Radio-Stationen, die SHOUTcast-Webseite listet ca. 19000 Stationen weltweit auf (die vorwiegend kostenlos empfangbar sind).
Vorraussetzungen für eine eigene Station ist ein Rechner mit einer entsprechenden Anbindung an das Internet, die Serversoftware für Mac OS X, die Broadcasting-Tools für Mac OS X und natürlich einen MP3-Ordner. Weiterhin ist die Prozessorleistung des Servers von einiger Bedeutung, wenn mehr als eine SHOUTcast-Instanz gestartet werden muss, ist mindestens ein G4-Rechner erforderlich, in meinem Fall arbeitet ein G3 (B/W) noch ganz gut.
Standardmässig legt die Serversoftware 32 gleichzeitige Benutzer für die Station fest, das bedeutet also für eine Station mit der festgelegten Bitrate von 128 kBit/s einen Maximaldurchsatz von einem halben Megabyte pro Sekunde. Dieser Maximal-Wert lässt sich aber durch die config-Datei des Servers weiter absenken. mehr lesen »
Anfang dieser Woche habe ich davon erfahren, dass Stephen “Tag” Loomis das SHOUTcast Team verlässt.
Ich war regelrecht geschockt, als ich es direkt von ihm erfuhr. Stephen war 9 Jahre und 6 Monate Entwickler und sozusagen DER Key-Member von SHOUTcast und Nullsoft. Nachdem Justin Frankel und Tom Pepper schon AOL schon vor einigen Jahren verlassen haben, war er einer der wenigen Leute, die schon von Anfang an bei Nullsoft dabei waren.
Tag hat SHOUTcast erst massentauglich gemacht, als er es für Windows und Linux umprogrammiert hatte. Ich habe in den letzten Tagen mit einigen Leuten gesprochen, darunter Ex-Kollegen von ihm, Foren Moderatoren und anderen SHOUTcastern und alle finden es sehr traurig, dass er AOL verlässt. Schließlich saß er seit einem Jahr an der Neuentwicklung von SHOUTcast 2.0. Zwar nicht alleine, aber meines Wissens schon alleine an der Entwicklung von sc_serv. Er hat an Winamp entwickelt, er hat das Ultravox Protokoll geschrieben, hat an AOL Radio und Netscape Radio entwickelt und saß bis zuletzt an SHOUTcast 2.0.
Ich habe einige Male mit ihm über neue Features gesprochen, ich habe extra Listen angefertigt mit gewünschten Features der Leser dieses Blogs hier und von meinem Radio und wir haben so gut es geht ihn und sein Team unterstützt. Auch er hatte einige Ideen, schließlich wurde er ja Jahre lang bei Winamp eingesetzt und nicht bei SHOUTcast direkt. In den ganzen Jahren sammeln sich so einige Ideen an, was man verbessern konnte.
Ob und wie das nun mit SHOUTcast 2.0 weiter geht, werden wohl die nächsten Wochen zeigen. Ich hoffe sehr, dass die Entwicklung weiter geht und SHOUTcast endlich verbessert wird, denn dies ist einfach bitter nötig. Nichts desto trotz wird es anders sein ohne ihn, denn nicht wenige sagen, dass man SHOUTcast fast nur mit ihm in Verbindung bringt bzw. er SHOUTcast war. (Tag = SHOUTcast) Klingt traurig, ist aber in meinen Augen einfach so.
Über die Gründe des Verlassens möchte und darf ich hier nicht sprechen, einfach um Probleme für alle Beteiligten zu vermeiden, denn auch in den USA wird dieser Blog gelesen.
Dennoch möchte ich Stephen Loomis für die langen Jahre der Entwicklung danken und würde mich freuen, wenn ich ihm in den nächsten Tagen den Blog Post mit einer Menge an Kommentaren zeigen kann, wo auch ihr eure Meinung abgebt und evtl. auch mal Danke sagen möchtet. Würde mich und mit Sicherheit auch ihn freuen, zu lesen, dass es in der Welt viele Menschen gab, die dank seiner Arbeit das Radio zu einem großen Hobby gemacht haben.
Mit seiner Erfahrung und seinem Können bin ich mir aber auch sicher, dass er schnell wieder einen neuen Job findet.
sc_trans 2.0 – Eine Sache, über die wir hier noch gar nicht diskutiert haben. Soeben bekam ich von ‘Tag die Nachricht, dass die BETA live geht für alle.
Ich hab sie zwar gerade schon im Posteingang, wollte euch aber vorab schon mal informieren. Getestet habe ich sie also noch nicht. Das kommt gleich nach diesem Post!
Was mich sehr freut ist diese Aussage von ‘Tag, ich übersetze es einfach mal.
Ab jetzt brauchen SHOUTcast Radios nicht mehr das Passwort an Gast DJs und einmalige Sendungen übergeben. DJs senden nun zu sc_trans und es wird zusammenführend mit einer aktiven Playlist crossfaden.
Aber testet erst mal, diskutieren kann man später
Also hier die offizielle Meldung von Tag: (Download unten)
We’re proud to announce sc_trans 2.0 beta.
Many improvements over the original.
Multiple server/format output.
Expanded input types, including .wav, .flac, .ogg, aac(+)
Please give this a good testing and post any questions or concerns you may have to this thread.
The team will be waiting for your results!
Here are the notes for this release.
7/14/2008 – sc_trans beta release Version 2 Revision 7
A complete rewrite of sc_trans for the new Shoutcast 2 system features
1) Full unicode support
2) Shoutcast 2 protocol support
3) expanded metadata support
4) expanded audio input file support
5) Multiplatform support
6) support for mp3 and aac plus broadcasting
7) Ability to broadcast to multiple servers simultaneously
notes:
Unicode support in configuration and playlist files are via
UTF-8 (even under windows)
Though unicode is fully supported, unicode metadata cannot be properly
surfaced until the Shoutcast 2 servers are available. Using foreign characters against
a shoutcast 1 server will result in the same garbled nonsense that you get today.
The following ID3V2 tag properties are NOT currently supported
1) Desynchronized tags
2) compressed tags
3) Encrypted tags
4) version 4 data at the end of files.
For mappings of FLAC and OGG metadata to Shoutcast 2 see the xmlmetadata.txt file.
Vor wenigen Tagen hat ‘Tag eine neue BETA Version zum Download angeboten. Diese wird zwar derzeit noch nicht von SHOUTcast.com direkt verlinkt, kann aber schon getestet werden.
Es geht um die SHOUTcast Server Version 1.9.9beta, welche derzeit eigentlich nur 2 kleine Änderungen beinhaltet, dennoch aber sinnvoll ist.
Wer in Zukunft mit dem iPhone oder iTouch einen SHOUTcast Stream hören möchte, muss mindestens die Version SHOUTcast 1.9.9beta installiert haben, damit das problemlos funktioniert.
Es gibt zwar derzeit auch noch eine andere Alternative von einem unbekannten Anbieter, aber darauf wollen wir nicht weiter eingehen. Dieser sucht sich nämlich nur ein paar Radios aus, die mit dem iPhone zu hören sind und möchte sich zudem daran bereichern. Aber wozu sowas, wenn es das bei SHOUTcast kostenlos gibt?
Wenn ihr die Version mal testen möchtet, so könnt ihr euch die hier runterladen.
Dem einen oder anderen wird es mit Sicherheit schon mal aufgefallen sein, doch nicht jeder versteht den Sinn dahinter. Die SHOUTcast TTSL Stats – in Langform auch “Total Time Spent Listening” genannt.
Doch worum geht es dabei?
Auf der TTSL Seite seht ihr Statistiken von tausenden von Webradios. Ein Beispiel:
POS gibt an, an welcher Stelle das Webradio weltweit zu finden ist. TTSL bedeutet wie schon zuvor geschrieben “Total Time Spent Listening” und heisst übersetzt, wie viele Stunden ein Webradio innerhalb der letzten 30 Tage gehört wurde. .977 The Hitz Channel beispielsweise wurde im letzten Monat über 5 Mio Stunden gehört. Insgesamt wurde das Radio in diesem einen Monat über 7,5 Mio mal eingeschaltet. Dazu zählen natürlich auch Connects von nur wenigen Sekunden. Daher sagen die “5 Min Tune-Ins” mehr aus. Hier erfährt man, wie viele der Zuhörer länger als 5 Minuten zugehört haben. Und das waren dann “nur” noch knappe 2 Mio Zuhörer.
Hier findet ihr in Zukunft immer die aktuellen TTSL Stats von SHOUTcast.com:
Wenn der SHOUTcast Server steht, benötigt der Moderator eigentlich nur noch das passende Tool, um seine Musik onAir und live für alle verfügbar zu machen. Dazu benötigt er das so genannte SHOUTcast DSP Plugin. Das Plugin ist verfügbar für Windows, Linux und auch Mac_OS und kann kinderleicht installiert werden.
Ich weiss, dass in den Bildern ein etwas älteres DSP Plugin genutzt wird, aber zum erklären reicht das eigentlich vollkommen aus. Wenn ihr das Ganze lieber als Video Tutorial sehen wollt, dann scrollt doch bitte bis zum Ende des Beitrages.
Die Installation unter Windows ist sehr einfach. Einfach die .exe ausführen und weiter klicken. Wie das ganze mit Mac_OS und Linux läuft, kann ich nicht direkt erklären, dürfte aber auch nicht so schwer sein.
1. SHOUTcast installieren
Wir speichern einfach das SHOUTcast Plugin, starten die Datei wieder, und installieren SHOUTcast in unser WinAmp Verzeichnis.
2. SHOUTcast aktivieren
Wenn wir auch diesen schwierigen Schritt hinter uns gebracht haben sollten wir WinAmp mal starten; entweder über den Desktop, über die Schnellstartleiste, über’s Startmenü, über den Explorer,…. oder WinAmp war so schlau und hat sich von selbst gestartet. Hauptsache das Ding is jetzt an =)
Klick also mal mit dem rechten Mauszeiger in deinen WinAmp. Es sollte sich folgendes Kontextmenü öffnen:
Durch dieses Menü hast du Zugriff auf alle WinAmp-Funktionen. Du kannst Dateien abspielen, Die Datei-Informationen betrachten, auf deine Bookmarks zugreifen, WinAmp-Fenster ein- oder ausschalten, Skins auswählen, etc. pp.
Für unser Vorhaben müssen wir in die Optionen (=Options). Wir fahren also mit dem Mauszeiger über den Punkt “Options”, woraufhin sich folgendes Kontextmenü wie von Geisterhand aufklappt:
Wie mein Mauszeiger das auf dem Bild schon richtig macht (der kennt sich nämlich aus), klicken wir auf Preferences. Und da entdecken wir auch schon einen “Trick” für die Zukunft: Wer Klicks sparen will klickt beim nächsten Mal einfach in seinen WinAmp und drückt die Tasten [CTRL] + P. Bei deutschen Tastaturen [STRG] + P (P = Preferences = Optionen) um in die Optionen zu kommen.
Okay, das hätten wir also. Unbemerkt hat sich folgendes Fenster geöffnet:
“WinAmp Preferences” steht da drüber. Hier könnt ihr so einiges einstellen. Wer Zeit und Lust hat kann sich alles mal ansehen und ausprobieren, für unseren Zweck reicht’s aber in der Abteilung “Plug-ins” auf “DSP/Effect” zu klicken, und dann rechts “Nullsoft SHOUTcast Source DSP” auszuwählen. Normalerweise sollte sich dann eigenständig noch ein Fenster öffnen; falls nicht: klick mal auf “Configure”. Und mit besagtem Fenster geht’s dann im nächsten und wichtigsten Kapitel weiter. Das Fenster “Winamp Preferences” kannst du wieder schließen, sonst verlier’n wir den Überblick.
3. Einstellungen
3.1 Vorwort
Das folgende Kapitel befasst sich mit den Einstellungen die im SHOUTcast Plugin und im Windows Mixer nötig sind damit das Streamen einwandfrei klappt. Du solltest dir die Zeit nehmen alles in Ruhe durchzulesen; ich habe die Anleitung extra etwas umfangreicher gemacht um alle Fragen die mir bisher begegnet sind von vornerein zu beantworten.
Wenn nach dieser Anleitung trotzdem noch etwas nicht funktionieren sollte; lies sie dir nochmal durch ;o) Und wenn’s dann immer noch nicht klappt, schau mal im Forum des Internetradios auf dem du senden willst nach. Meistens werden dort die häufigsten Fragen bereits beantwortet.
Sollte auch das nicht helfen, versuch’s mit Google (kennt zwar jeder, nutzt aber kaum einer). Wenn auch das nicht hilft quatsch mich ruhig an. Wie das geht steht unter Kontakt.
Also: Konzentration! Auf geht’s!
3.2 Einstellungen – Main
Der Main-Bildschirm ist das erste Fenster was man beim Starten von SHOUTcast sieht. Allerdings ist es gleichzeitig auch das unnötigste, weil alle Sachen die hier angezeigt werden auch anderswo auftauchen und wir hier nichts einstellen können.
Der einzige ersichtliche Sinn könnte ein Überblick über die wichtigsten Sachen sein: Zu welchen Streams ist SHOUTcast verbunden und wie stark schlagen die Pegel aus. Aber ich will gar nicht näher drauf eingehen und spring direkt zum Output-Fenster:
3.3 Einstellungen – Output
So, jetzt sind wir bei einem der wichtigsten Fenster angekommen. Hier trägt man die Daten des entsprechenden Streams ein. Praktischerweise haben wir direkt 5 verschiedene Outputs (1), d.h. man kann 5 verschiedene Einstellungen speichern. Das ist allerdings nur dann von Nöten wenn ihr auf mehreren Streams senden wollt und nicht alle Infos neu eingeben wollt.
Fangt also beim Output 1 an die Einstellungen vorzunehmen: 2 Zeigt das Status-Fenster. Wie man sieht ist SHOUTcast nicht verbunden. Sobald alle Einstellungen vorgenommen wurden und man auf Connect klickt sollte hier die KByte-Zahl der übertragenen Daten angezeigt werden. 3 Ist unser Connect-Button.
Den müsst ihr anklicken wenn ihr euch zum Stream verbinden und senden wollt. 4 Ist die URL des Streams. In dem Fall lautet sie www.u4us.com, bei anderen InternetRadios ändert sich die natürlich 5 Ist der Port des Streams. Auch hier ist 8000 die Einstellung für u4us-webradio. 6 Ist euer Sendepasswort. Bei u4us bekommt ihr dieses per PM zugeschickt sobald
ihr eine Sendung eintragt. Das Passwort ist dann auch nur für diese eine Sendung gültig. Bei anderen Streams wird das Passwort immer gleich bleiben. 7 Setzt den Encoder fest den ihr für den Stream benutzen wollt. Da wir 5 Outputs haben gibt’s auch 5 Encoder. So könnt ihr für jeden Stream eine andere Qualität einstellen; oder für alle Outputs denselben Encoder benutzen. Mehr Infos zum Encoder gibt’s auf der nächsten
Seite.
3.4 Einstellungen – Encoder
Wie gesagt haben wir auch hier 5 Encoder für die wir unterschiedliche Einstellungen vornehmen können. Der Encoder Type ist in jedem Fall MP3 Encoder, die Encoder Settings können je nach Stream variieren.
Bei u4us müssen wir die Einstellungen
so setzen wie sie hier abgebildet sind. Das ist zwar nich gerade die tollste Qualität, kann aber nicht höher gestellt werden weil u4us den Traffic (= Datenverkehr) und die GEMA-Gebühren bezahlen muss; bei 12 Stunden täglicher Sendezeit ist daher keine höhere Qualität möglich.
Informiert euch bitte beim jeweiligen InternetRadio wie hoch ihr die Qualität schrauben dürft, und denkt daran dass selbst mit DSL eine Qualität von 128kbps, 44.100kHz, Stereo kaum möglich ist. Macht in dem Fall eine Testsendung und lasst euch von den Zuhöhrern sagen ob der Stream buffert (Buffer = Lade-Unterbrechnungen). Tastet euch so schrittweise an die Qualität ran die eure Internet-Verbindung zulässt. Und denkt dran Filesharing-Programme vor dem Streamen auszuschalten ;o)
Solltet ihr die Einstellungen für die Encoder 2-5 verändern müsst ihr natürlich auch dran denken den passenden Encoder im Output-Fenster auszuwählen.
Wenn alles eingestellt ist können wir mit dem Input weitermachen:
3.5 Einstellungen – Input
Die Input Settings sind entscheident für das Funktionieren von Musik und Mikrofon und direkt mit dem Windows Mixer verknüpft. Fangen wir oben an:
Unser Input Device ist “Soundcard Input”. Winamp wird als Input zwar empfohlen; macht es aber unmöglich Ansagen durch’s Mikro zu machen.
Die Input Settings können ruhig auf 44100Hz, Stereo stehen; je nach Encoder-Einstellungen wird die Qualität sowieso runtergeregelt.
Rechts sehen wir zwei Balken – die Input Levels. Die funktionieren wie bei jeder Anlage und jedem Radio: Sie zeigen an wie laut das Signal der Musik oder des Mikros ist. Achtet darauf dass die Balken zwar hoch ausschlagen, aber nicht permanent auf 0dB stehen – das hätte ein Rauschen beim Zuhöhrer zur Folge.
Feintuning geschieht hier durch die Regler “Music Level” und “Mic Level” sowie durch den Windows Mixer.
Im Bereich “Mic Input” wählen wir “Microphone” aus, da man sein Mikrofon ja normalerweise an die Mikrofon-Buchse des PCs anschließt und SHOUTcast dieses Signal als Mikrofon-Input benutzen soll.
Unten sehen wir 4 Regler. Der gelb markierte
(Music Level) regelt die Lautstärke der Musik wenn das Mikro aus ist. Eine Einstellung von -2dB sollte funktionieren.
Der grün markierte (BG Music Level) regelt die Lautstärke der Hintergrundmusik wenn das Mikro offen ist. Soll heißen: Ihr sagt was durch’s Mikro während im Hintergrund Musik läuft. -14dB ist hier die niedrigste mögliche Einstellung, bei -20dB hört der Zuhöhrer gar keine Musik mehr. Hier müsst ihr in einer Testsendung die richtige
Einstellung finden.
Der orange markierte (Mic Level) ist für die Lautstärke des Mikros zuständig. Da die meisten Mikros ziemlich leise sind sollte man hier 0dB oder -2dB auswählen.
Der hellblau markierte (Fade Time) gibt an wie lange es dauert bis SHOUTcast von 100% Musik auf 100% Mikro geregelt hat. Die Zeit läuft ab
dem Moment wo man auf “Push to Talk” (=gedrückt halten zum Reden) bzw. “Lock” (= Mikro bleibt so lange offen bis man nochmal auf “Lock” drückt) klickt.
Die Angaben die auf dem Screenshot zu sehen sind sind nur Vorschläge meinerseits. Jeder Rechner ist anders, deswegen könnt ihr euch nur daran orientieren und müsst die für euch passenden Einstellungen selbst finden.
Wichtig sind auch die Einstellungen im Windows Mixer. Dorthin gelangen wir indem wir auf “Open Mixer” klicken:
3.6 – Einstellungen Windows Mixer
Wenn wir auf “Open Mixer” geklickt haben, sollten sich zwei Fenster öffnen: Einmal die “Aufnahmesteuerung” und einmal die “Wiedergabesteuerung”. Wir befassen uns hier zuerst mal mit der “Aufnahmesteuerung”:
So in etwa sollte das Ganze aussehen. Wahrscheinlich habt ihr noch mehr Spalten aufgeführt als nur die drei hier abgebildeten. Auf jeden Fall braucht ihr aber “Mikrofon”, “Wave/MP3″ und “Was Sie hören”.
Wobei “Was Sie hören” nur bei Creative Labs Soundkarten vorhanden ist, bei anderen Soundkarten heisst dieser Punkt meistens “Stereo Mix(er)”.
Falls eine dieser Spalten noch nicht in eurer Aufnahmesteuerung erscheint könnt ihr sie anzeigen lassen indem ihr oben auf “Optionen” >; “Eigenschaften” klickt.
In diesem Fenster klickt ihr auf “Aufnahme”; dann habt ihr im unteren Bereich für jedes Aufnahmegerät ein Kästchen womit ihr es aktivieren könnt.
Sofern in eurem Computer noch eine alte Soundkarte werkelt kann es auch sein dass ihr weder “Was Sie hören” noch “Stereo Mix(er)” als Aufnahmegerät
auswählen könnt, in dem Fall findet ihr mehr Infos unter “Troubleshooting”.
Wir gehen aber mal davon aus dass ihr “Was Sie hören” bzw. “Stereo Mixer” aktivieren könnt. Macht also den Haken rein und klickt OK.
Kommen wir zurück zu unserer Aufnahmesteuerung:
“Was Sie hören” bzw. “Stereo Mix(er)”
wird nun angezeigt, und wir wählen es als Aufnahmegerät aus, indem wir dort den Haken bei “Auswählen” setzen. Wie ihr die drei Lautstärkeregler setzt müsst ihr durch Testen selber herausfinden; auch hier zeigt der Screenshot wieder nur eine Empfehlung
meinerseits. Bedenkt einfach dass der “Stereo Mix(er)” das Signal von Mikrofon und Wave/MP3 zusammenmischt.
Sofern ihr “Was Sie hören” aktiviert habt, braucht ihr den “Mikrofon” und “Wave/MP3″
Regler gar nicht einzustellen da das alles über die Wiedergabesteuerung kontrolliert wird (Was Sie hören eben +g+).
Was wir jetzt noch tun müssen ist in der Spalte “Mikrofon” auf “Erweitert” klicken, um das Mic noch etwas lauter zu machen:
Einfach bei der +20dB Anhebung den Haken setzen und mit “Schließen” bestätigen.
Kommen wir jetzt zur “Wiedergabesteuerung”:
Screenshot klicken zum Vergrößern
Hier brauchen wir mindestens die Spalten “Wiedergabesteuerung”, “Wave/MP3″, “CD Audio” (sofern ihr CDs abspielen wollt), “Line-In” (sofern ihr andere Geräte an den Line-In-Eingang angeschlossen habt), und natürlich “Mikrofon”. Einblenden könnt ihr sie auch hier wie oben bereits beschrieben.
Was wir ebenfalls nochmal wiederholen müssen ist die +20dB-Anhebung für’s Mikrofon (siehe oben).
Es sei abschließend gesagt dass die Regler “Wave/MP3″ und “Mikrofon” direkt von SHOUTcast gesteuert werden; Wave/MP3 entspricht in SHOUTcast dem “Music Level”, Mikrofon entspricht “Mic Level”. Sobald ihr auf “Push To Talk” oder “Lock” drückt, werden die Regler entsprechend verstellt, das kann man schön beobachten indem man die Wiedergabesteuerung offen lässt, und im SHOUTcast einen der beiden Buttons drückt / gedrückt hält.
Jetzt kann ich euch nur viel Spaß; beim Einstellen und Testen wünschen, den Part kann ich euch nicht abnehmen ;o)
Alle die weder “Was Sie hören” noch “Stereo Mix(er)” als Aufnahmegerät auswählen können finden unter “Troubleshooting” Alternativen, der nächste Punkt dieser Anleitung befasst sich damit eine simple Playliste mit den Tracks zu erstellen die ihr auf Platte habt, damit eure Höher ihre Musikwünsche darauf ausrichten können.
4. Playliste erstellen
Damit die Höhrer auch wissen welche Tracks sie sich wünschen können ist es sinnvoll alle Tracks die Ihr auf eurer Festplatte gespeichert habt in einer Playliste zusammenzufassen. WinAmp bietet zwar keinerlei Einstell-Möglichkeiten, generiert aber auf Mausklick eine einfache HTML-Datei in der alle Tracks aufgelistet sind. Das kann schnell unübersichtlich werden wenn man >1000 MP3s in der Liste hat, sollte aber für den Anfang ausreichen.
Dann mal los:
Screenshot klicken zum Vergrößern
Als allererstes sollten wir uns nochmal kurz in die WinAmp Preferences begeben – wie das geht habe ich ja vorher schon erklärt. Wir springen also zum Punkt “Titles” im Menü “General Preferences” und aktivieren den Radio Button wie auf dem Screenshot zu sehen.
Das hat zur Folge dass WinAmp die Titel-Informationen einliest sobald MP3s in die Playliste aufgenommen werden. Wenn dieser Punkt nicht aktiviert wird, sieht die genrierte Playliste schnell mistig aus – also einfach machen und mit “Close” bestätigen.
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Wie man die Playliste öffnet weiss hoffentlich jeder ;o) Über den “ADD”-Button könnt ihr Tracks in die Playliste hinzufügen; macht das einfach so oft bis alle MP3s in der Liste stehen.
Dann klickt ihr auf “Misc” > “Misc Opts” > “Generate HTML Playlist”
Ihr seht hier dass es auch dafür wieder ein Tastaturkürzel gibt: [Ctrl] + [Alt] + G = [Strg] + [Alt] + G
Daraufhin sollte sich euer Browser öffnen und die Playliste anzeigen. Damit ihr die auch wiederfindet klickt am besten auf “Datei” > “Speichern unter” und speichert die HTML-Datei irgendwo wo ihr sie wiederfindet. Damit die Höhrer die Playliste jetzt auch anschauen können müsst ihr das Ganze irgendwo hochladen. Wer keinen Webspace hat, findet bei RAW Syndicate’s Linksite ein paar Links von kostenlosen Webspace-Anbietern. Dort müsst ihr die Datei hochladen (meist per FTP-Programm) und den Höhrern die entsprechende URL mitteilen. Wer nur Bahnhof verstanden hat sollte jemand fragen, der sich damit auskennt =)
Dieses Video zeigt euch sehr ausführlich, was ihr alles einstellen könnt und warum ihr was wie einzustellen habt. Falls noch Fragen dazu bestehen, könnt ihr diese gerne hier in den Kommentaren stellen:
Wie man den herunter geladenen SHOUTcast Server installieren kann? Ist eigentlich kinderleicht. Generell wird unterschieden zwischen der Installation unter Windows und unter einem Unix System. mehr lesen »
sc_serv – oft gelesen, aber auch verstanden? Eigentlich ganz einfach.
“sc” steht für SHOUTcast und “serv” für Server, zusammen also für die SHOUTcast Server Version. Doch was bringt einem dieser Server?
Mit dem SHOUTcast DSP Plugin geht ein Radio Moderator oder DJ mit seinem laufenden Musikprogramm sozusagen “onAir”. Dazu wählt er die Adresse eines Servers mit Port aus, welchen er aber vorher noch installiert haben muss.
sc_serv stellt also die Plattform für Radiomacher dar, um onAir gehen zu können. Je nach Bandbreite des Servers ist es dann möglich, zwischen einem und tausenden Hörern zu hosten. In der Regel werden 100 MBit Server dazu verwendet, das Radio zu hosten. Mit einer Bitrate von 128kbps kann man damit um die 700 Zuhörer sicher hosten, ohne das ein ständiges neu laden (sogenannter Buffer) des Streams nötig ist. Mehr Infos zum Thema SHOUTcast Hosting findet ihr in Kürze ebenfalls hier.
Ladet euch hier die aktuellste Version vom SHOUTcast Server herunter.
Da dieser Blog hier nicht ausschließlich SHOUTcast behandeln soll, möchten wir ebenfalls noch ein weiteres Produkt der Nullsoft Familie vorstellen.
Der unserer Meinung nach beste Media Player lautet WinAmp. Im Gegensatz zu anderen Media Playern wie dem Windows Media Player oder dem Real Player überzeugt uns der WinAmp Player durch seine Nutzerfreundlichkeit und den vielen bekannten Features.
Neben den normalen MP3s, Audio CDs und Videos spielt WinAmp auch SHOUTcast Audio Streams und TV Streams ab. mehr lesen »