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Nov 25




Es geht seit Anfang der Woche herum wie ein Lauffeuer: Apple verkündete das Aus für Radio Applikationen – kurz Apps – im hauseigenen Online-Store. Betroffen sind dabei alle Programme für iPad, iPhone & Co., die einen oder mehrere Radio-Channel eines einzelnen Anbieters beinhalten und abspielen können – also ein Großteil der bis dato existierenden Radio-Apps weltweit. Ausgenommen sind sogenannte Aggregatoren wie radio.de; auch Tobit wird mit seiner Radio.fx Applikation wohl eher kein Problem bekommen.

Apple argumentiert, die betroffenen Radio-Apps seien Spam und vergleicht diese gar mit „Furt Apps“ („Furz-Apps“), welche in der letzten Zeit bei Apple nicht die gleiche Belustigung hervorriefen wie bei ihren Benutzern. Die zahlreichen Radio-Apps stellen laut Apple keinen Mehrwert dar. Der Vergleich mag drastisch sein und den Ansprüchen einer Radio-Applikation im Vergleich derer eines reinen Spaß-Programmes mit Sicherheit nicht gerecht werden. Doch verkennen viele verärgerte Anbieter den wahren Kern des Ganzen: Wie im „Bitter Lemmer“-Beitrag „App-Schock aus Cupertino“ auf radioszene.de richtig analysiert wurde, basiert ein Großteil der vielen Dutzend Radio-Applikationen auf einigen wenigen Baukasten-Programmen; stammen gar aus der Schmiede von Dienstleistern, die man an einer Hand abzählen kann. Der BWLer zuckt bei dieser Feststellung mit den Schultern, nennt dieses Vorgehen effizient, vergisst dabei jedoch, dass Apples Plattform alles andere repräsentiert als die freie Marktwirtschaft. Was hier angeboten werden darf und was nicht, entscheidet sich eben genau dort, im kalifornischen Cupertino. In letzter Instanz durch Apple-Mastermind Steve Jobs höchstpersönlich. Dessen E-Mail Reaktion auf eine Beschwerde fiel knapp aus: „Sorry, we’ve made our decision”.

Welche Auswirkungen wird diese Entscheidung haben? Zum einen kann man davon ausgehen, dass über den offiziellen Weg zukünftig keine neuen Radio-Apps, die das Konzept der bekannten Programme verfolgen, in den App-Store aufgenommen werden. Ob es Schlupfwege geben wird, beispielsweise, indem man neue Apps über die Accounts von unterschiedlichen Entwicklern – und eben nicht mehr über die Massenaccounts der wenigen Baukasten-Anbieter – in den Store einschleust, wird sich zeigen. Noch bestehen Zweifel an den genauen Beschränkungen seitens Apple. Denkbar wäre natürlich auch noch eine Verbreitung über die offenen Plattformen wie Cydia, die jedoch einen Jailbreak des Gerätes voraussetzen und sich dadurch in einer tiefgrauen Zone bewegen. Für die meisten Anbieter ist dies daher keine Alternative und die Branche würde es sich mit Apple wohl endgültig verscherzen.

Nach Aussagen einer mir bekannten App-Schmiede sind die vorhandenen Radio-Apps nicht betroffen, sollen also nicht gelöscht werden. Da sich so ziemlich jeder UKW-Sender, wie auch die bedeutenden reinen Internetstationen, schon längst eine App gegönnt hat, könnte sich der Schaden für die deutsche Radiolandschaft also vorerst in Grenzen halten. Kritischer könnte es werden, wenn Apple für die bestehenden Apps keine Updates mehr zulässt.

Unschön wird es auch, wenn man die wenigen Apps betrachtet, die zweifelsohne unter die Einschränkungen fallen werden, jedoch nicht auf den angesprochenen Bausätzen basieren. Besonders Internetsender wie TechnoBase, welche ihre App von Grund auf selbst entwickelt haben und dadurch einzigartige, individuelle Features bieten, sind hier zu nennen. Noch ein Detail unterscheidet die Apps der Internetsender von denen der meisten UKW-Sender: Die deutschlandweite Zielgruppe rechtfertigt das Dasein im App-Store um ein Vielfaches mehr als bei Radio Hinterschwarzwald. Auch hier gibt es natürlich Ausnahmen, sunshine live ist so eine, und auch die ausgewanderten Hinterschwarzwäldler, die ihren Heimatsender auf Mallorca hören möchten, sind irgendwie ein Argument. Doch wird all dies Apple kaum interessieren.

Muss es auch nicht. Manch einem wird in diesen Tagen bewusst, wie abhängig wir mittlerweile von Platzhirschen wie Google, Facebook oder eben Apple sind. Und die halten Ordnung in ihrem Revier – nun darf aber niemand behaupten, dass man das vorher nicht erahnen konnte. Who’s next?

Gastbeitrag von Timo Mauter, Geschäftsführer RauteMusik GmbH

Feb 1




Vor wenigen Tagen wurden erste Updates beimm SHOUTcast Radio Widget vorgenommen.

Nachdem die User immer mehr gefordert haben, dass man seine Favoriten speichern möchte, hat das SHOUTcast Dev Team dies nun umgesetzt. Das Widget merkt sich nun ebenfalls, welchen Sender man zuletzt gehört hat.

Hier die News im Ăśberblick:

Steps to set a station as the default on your widget

* 1. Play your favorite station in the widget
* 2. Click “Copy Me” to get the widget code or embed it on the social networking & other supported platforms
* 3. Add the widget to your page/blog. That’s it!

Additionally, the widget also includes the following features:

* Remembers Your Settings – If you come across a page with the widget and you listen to a specific station and leave the widget, returning to the widget will play the last station you listened to. The widget will also display your last search query, last genre you browsed and your volume preferences

* Customize Your Favorites – Now customize the order of your favorite stations.
* Pop the Widget to a New Window – Pop the widget as a new window on your desktop and continue browsing the web while you listen to your favorite station.

To grab the widget for your own use, click the “Copy Me” button on the upper right hand corner of the widget below.

Erfreuliche Neuigkeiten gibt es auch fĂĽr das SHOUTcast App fĂĽr das iPhone und den iPod touch: In mittlerweile 6 Ländern ist die App schon das am meisten heruntergeladene App im Bereich “Musik”. Deutschland, Finnland, Griechenland, Niederlande, Portugal und Spanien sind wohl groĂźe SHOUTcast Fans.

Jan 6




Seit Anfang des Jahres gibt es im App Store von Apple nun auch das SHOUTcast Radio App fĂĽr das iPhone und den iPod touch.

Stolze Besitzer des iPhone oder iPod touch können nun auch unterwegs die SHOUTcast Radios hören. Derzeit gibt es über 25.000 verschiedene Sender in der offiziellen Datenbank von SHOUTcast, weshalb eigentlich für jeden was dabei sein müsste.

Die App könnt ihr euch kostenlos im App Store herunterladen. Sucht einfach nach “SHOUTcast” und ihr werdet sofort fĂĽndig. Das App sieht ähnlich wie das SHOUTcast Radio Widget aus.

SHOUTcast iPhone & iPod App

Ich habe leider weder ein iPhone, noch ein iPod touch, daher falls jemand von euch so ein Gerät hat, kann er ja mal schreiben, wie er das App findet. Eventuelle Verbesserungsvorschläge gebe ich dann direkt weiter an das SHOUTcast Team.

Hier noch die offizielle Beschreibung des SHOUTcast Radio App’s:

iPad

Beschreibung des Programms

SHOUTcast Radio is one of the leading online directories of professionally and community programmed radio stations. There are over 25,000 stations from around the world and over 500,000 simultaneous listeners at any given time. SHOUTcast is known for its depth and breadth, with broadcasts ranging from globally recognized music and talk stations. You can now take all of your favorite SHOUTcast stations with you anywhere!

- Access to over 25,000 SHOUTcast radio stations on your iPhone (EDGE, 3G or WiFI) or iPod touch (WiFi)
- Search the vast SHOUTcast directory right on your iPhone or iPod touch
- Organize a list of your favorite SHOUTcast stations
- Innovative accelerometer control – Just shake to get a random station. You’ll never know what you might hear!
- Built on the award-winning AOL Radio for iPhone platform

Sprachen:

Englisch

Voraussetzungen:
Kompatibel mit iPhone und iPod touch
Erfordert das iPhone 2.0 Software-Update

Mai 18




Vor wenigen Tagen hat ‘Tag eine neue BETA Version zum Download angeboten. Diese wird zwar derzeit noch nicht von SHOUTcast.com direkt verlinkt, kann aber schon getestet werden.

Es geht um die SHOUTcast Server Version 1.9.9beta, welche derzeit eigentlich nur 2 kleine Änderungen beinhaltet, dennoch aber sinnvoll ist.

Wer in Zukunft mit dem iPhone oder iTouch einen SHOUTcast Stream hören möchte, muss mindestens die Version SHOUTcast 1.9.9beta installiert haben, damit das problemlos funktioniert.

Es gibt zwar derzeit auch noch eine andere Alternative von einem unbekannten Anbieter, aber darauf wollen wir nicht weiter eingehen. Dieser sucht sich nämlich nur ein paar Radios aus, die mit dem iPhone zu hören sind und möchte sich zudem daran bereichern. Aber wozu sowas, wenn es das bei SHOUTcast kostenlos gibt?

Wenn ihr die Version mal testen möchtet, so könnt ihr euch die hier runterladen.

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