Mai 28




So, nach ein paar Tagen Pause kommt nun auch endlich die erste Ankündigung für SHOUTcast 2.0! Demnach soll es in der neuesten Version der Stream Software möglich sein, Mountpoints zu nutzen.

Der eine oder andere kennt das vielleicht schon von ICEcast oder dem internen AOL Release von Firehose Ultravox. Mountpoints sind z.B. dann sinnvoll, wenn man auf einem Server unter dem Port 80 mehrere Streams hosten möchte. Port 80 Streams sind dazu da, dass Benutzer mit einer Firewall (z.B. in der Firma, Schule, etc.) dennoch den Stream hören können, da Ports wie 8000 oder ähnliche gesperrt sind.

Hier macht Nullsoft den passenden Schritt auf die User zu. In Zukunft werden die Links dann also in etwa so aussehen:

http://scfire-chi-aa01.stream.aol.com:80/stream/1081 (einfach im WinAmp laden)

Mai 18




Vor wenigen Tagen hat ‘Tag eine neue BETA Version zum Download angeboten. Diese wird zwar derzeit noch nicht von SHOUTcast.com direkt verlinkt, kann aber schon getestet werden.

Es geht um die SHOUTcast Server Version 1.9.9beta, welche derzeit eigentlich nur 2 kleine Änderungen beinhaltet, dennoch aber sinnvoll ist.

Wer in Zukunft mit dem iPhone oder iTouch einen SHOUTcast Stream hören möchte, muss mindestens die Version SHOUTcast 1.9.9beta installiert haben, damit das problemlos funktioniert.

Es gibt zwar derzeit auch noch eine andere Alternative von einem unbekannten Anbieter, aber darauf wollen wir nicht weiter eingehen. Dieser sucht sich nämlich nur ein paar Radios aus, die mit dem iPhone zu hören sind und möchte sich zudem daran bereichern. Aber wozu sowas, wenn es das bei SHOUTcast kostenlos gibt?

Wenn ihr die Version mal testen möchtet, so könnt ihr euch die hier runterladen.

Mai 16




Nach aktuellen Informationen vom Chefentwickler ‘Tag dürfte SHOUTcast 2.0 offiziell gegen Mitte Juli 2008 zum Download bereit stehen. Wer nun denkt, dass mit “very soon” schon ein Datum in zwei Wochen gemeint war, dem sei Folgendes gesagt. Eine Neuentwicklung der Stream Software dauert mit Sicherheit einiges an Zeit. Zudem benötigen die BETA Tester (unter anderem auch wir) auch noch ein paar Tage Zeit, Bugs zu finden, die man vor dem offiziellen Release besser fixen sollte.

Übrigens: Wenn ihr persönlich noch Vorschläge habt, die man bei SHOUTcast 2.0 noch einbringen könnte, so könnt ihr das hier über die Kommentarfunktion tun. Wir werden es dann so gut es geht weiterleiten, damit jeder zumindest die Chance hat, Wünsche zu äußern. Schließlich wollen wir alle, dass die neue Version top und uns noch mehr ermöglichen wird.

Übrigens: Das betrifft auch das SHOUTcast DSP Plugin!

Mai 14




Hallo verehrte SHOUTcast2.de Leser,

aus zuverlässiger Quelle erfuhren wir vor zwei Tagen, dass die Firma Nullsoft in Kürze Version 2 seiner beliebten Streaming Software SHOUTcast herausgeben wird. Nachdem man im Jahre 2004 plötzlich die Weiterentwicklung eingestellt hatte und nur noch Bugfixes anbot, hat man sich nun offensichtlich im Hause AOL und Nullsoft dazu entschlossen, an der beliebtesten Stream Software weiter zu programmieren.

Nach einem Gespräch mit Chef-Entwickler Stephen Loomis haben wir einige brisante Infos erfahren, welche wir hier in Kürze auch veröffentlichen werden. Schon mal vorab: Man kann sich definitiv auf die neueste Version (in diesem Falle: SHOUTcast 2.0) freuen. Viele Radiomacher sind in der Vergangenheit auf Alternativen wie Steamcast oder ICEcast umgestiegen, doch die neue Version dürfte beide Programme endgültig in den Schatten stellen.

Gerade in den letzten vier Jahren hat sich das Webradiogeschäft deutlich verändert. Von “nur” 200.000 Zuhörern weltweit Anfang 2005 können wir nun auf Peakzeiten von bis zu 650.000 Zuhörern gleichzeitig stolz sein, welche weltweit von SHOUTcast.com erfasst werden. Neue Radios eröffnen trotz GVL-Gebührenerhöhung und auch seitens der RIAA (USA) angekündigten Erhöhungen aus dem Boden und werden immer erfolgreicher.

Was persönlich erhofft ihr euch durch die neue SHOUTcast Server Version? Was fehlte euch in den letzten Jahren beim täglichen Radiomachen, welche Fehler fielen euch bei der aktuellen Version auf?

Schreibt uns eure Meinungen in die Kommentare und schaut in den nächsten Tagen wieder vorbei, denn dann gibt es hoffentlich erste Screenshots der BETA Version, welche nur einem kleinen Kreis zugänglich sein wird.

Euer SHOUTcast2.de Team

Mai 13




Dem einen oder anderen wird es mit Sicherheit schon mal aufgefallen sein, doch nicht jeder versteht den Sinn dahinter. Die SHOUTcast TTSL Stats – in Langform auch “Total Time Spent Listening” genannt.

Doch worum geht es dabei?

Auf der TTSL Seite seht ihr Statistiken von tausenden von Webradios. Ein Beispiel:

POS gibt an, an welcher Stelle das Webradio weltweit zu finden ist. TTSL bedeutet wie schon zuvor geschrieben “Total Time Spent Listening” und heisst übersetzt, wie viele Stunden ein Webradio innerhalb der letzten 30 Tage gehört wurde. .977 The Hitz Channel beispielsweise wurde im letzten Monat über 5 Mio Stunden gehört. Insgesamt wurde das Radio in diesem einen Monat über 7,5 Mio mal eingeschaltet. Dazu zählen natürlich auch Connects von nur wenigen Sekunden. Daher sagen die “5 Min Tune-Ins” mehr aus. Hier erfährt man, wie viele der Zuhörer länger als 5 Minuten zugehört haben. Und das waren dann “nur” noch knappe 2 Mio Zuhörer.

Hier findet ihr in Zukunft immer die aktuellen TTSL Stats von SHOUTcast.com:

SHOUTcast TTSL Stats 2010

TTSL Stats Januar 2010
TTSL Stats Februar 2010
TTSL Stats März 2010
TTSL Stats April 2010
TTSL Stats Mai 2010
TTSL Stats Juni 2010
TTSL Stats Juli 2010
TTSL Stats August 2010

SHOUTcast TTSL Stats 2009

TTSL Stats Februar 2009
TTSL Stats März 2009
TTSL Stats April 2009
TTSL Stats Mai 2009
TTSL Stats Juni 2009
TTSL Stats Juli 2009
TTSL Stats August 2009
TTSL Stats September 2009
TTSL Stats Oktober 2009
TTSL Stats November 2009
TTSL Stats Dezember 2009

Mai 12




Wenn der SHOUTcast Server steht, benötigt der Moderator eigentlich nur noch das passende Tool, um seine Musik onAir und live für alle verfügbar zu machen. Dazu benötigt er das so genannte SHOUTcast DSP Plugin. Das Plugin ist verfügbar für Windows, Linux und auch Mac_OS und kann kinderleicht installiert werden.

Ich weiss, dass in den Bildern ein etwas älteres DSP Plugin genutzt wird, aber zum erklären reicht das eigentlich vollkommen aus. Wenn ihr das Ganze lieber als Video Tutorial sehen wollt, dann scrollt doch bitte bis zum Ende des Beitrages.

Die Installation unter Windows ist sehr einfach. Einfach die .exe ausführen und weiter klicken. Wie das ganze mit Mac_OS und Linux läuft, kann ich nicht direkt erklären, dürfte aber auch nicht so schwer sein.

1. SHOUTcast installieren

Wir speichern einfach das SHOUTcast Plugin, starten die Datei wieder, und installieren SHOUTcast in unser WinAmp Verzeichnis.

2. SHOUTcast aktivieren

Wenn wir auch diesen schwierigen Schritt hinter uns gebracht haben sollten wir WinAmp mal starten; entweder über den Desktop, über die Schnellstartleiste, über’s Startmenü, über den Explorer,…. oder WinAmp war so schlau und hat sich von selbst gestartet. Hauptsache das Ding is jetzt an =)
Klick also mal mit dem rechten Mauszeiger in deinen WinAmp. Es sollte sich folgendes Kontextmenü öffnen:

Durch dieses Menü hast du Zugriff auf alle WinAmp-Funktionen. Du kannst Dateien abspielen, Die Datei-Informationen betrachten, auf deine Bookmarks zugreifen, WinAmp-Fenster ein- oder ausschalten, Skins auswählen, etc. pp.
Für unser Vorhaben müssen wir in die Optionen (=Options). Wir fahren also mit dem Mauszeiger über den Punkt “Options”, woraufhin sich folgendes Kontextmenü wie von Geisterhand aufklappt:

Wie mein Mauszeiger das auf dem Bild schon richtig macht (der kennt sich nämlich aus), klicken wir auf Preferences. Und da entdecken wir auch schon einen “Trick” für die Zukunft: Wer Klicks sparen will klickt beim nächsten Mal einfach in seinen WinAmp und drückt die Tasten [CTRL] + P. Bei deutschen Tastaturen [STRG] + P (P = Preferences = Optionen) um in die Optionen zu kommen.

Okay, das hätten wir also. Unbemerkt hat sich folgendes Fenster geöffnet:

“WinAmp Preferences” steht da drüber. Hier könnt ihr so einiges einstellen. Wer Zeit und Lust hat kann sich alles mal ansehen und ausprobieren, für unseren Zweck reicht’s aber in der Abteilung “Plug-ins” auf “DSP/Effect” zu klicken, und dann rechts “Nullsoft SHOUTcast Source DSP” auszuwählen. Normalerweise sollte sich dann eigenständig noch ein Fenster öffnen; falls nicht: klick mal auf “Configure”. Und mit besagtem Fenster geht’s dann im nächsten und wichtigsten Kapitel weiter. Das Fenster “Winamp Preferences” kannst du wieder schließen, sonst verlier’n wir den Überblick.

3. Einstellungen

3.1 Vorwort

Das folgende Kapitel befasst sich mit den Einstellungen die im SHOUTcast Plugin und im Windows Mixer nötig sind damit das Streamen einwandfrei klappt. Du solltest dir die Zeit nehmen alles in Ruhe durchzulesen; ich habe die Anleitung extra etwas umfangreicher gemacht um alle Fragen die mir bisher begegnet sind von vornerein zu beantworten.

Wenn nach dieser Anleitung trotzdem noch etwas nicht funktionieren sollte; lies sie dir nochmal durch ;o) Und wenn’s dann immer noch nicht klappt, schau mal im Forum des Internetradios auf dem du senden willst nach. Meistens werden dort die häufigsten Fragen bereits beantwortet.

Sollte auch das nicht helfen, versuch’s mit Google (kennt zwar jeder, nutzt aber kaum einer). Wenn auch das nicht hilft quatsch mich ruhig an. Wie das geht steht unter Kontakt.

Also: Konzentration! Auf geht’s!

3.2 Einstellungen – Main


Der Main-Bildschirm ist das erste Fenster was man beim Starten von SHOUTcast sieht. Allerdings ist es gleichzeitig auch das unnötigste, weil alle Sachen die hier angezeigt werden auch anderswo auftauchen und wir hier nichts einstellen können.

Der einzige ersichtliche Sinn könnte ein Überblick über die wichtigsten Sachen sein: Zu welchen Streams ist SHOUTcast verbunden und wie stark schlagen die Pegel aus. Aber ich will gar nicht näher drauf eingehen und spring direkt zum Output-Fenster:

3.3 Einstellungen – Output


So, jetzt sind wir bei einem der wichtigsten Fenster angekommen. Hier trägt man die Daten des entsprechenden Streams ein. Praktischerweise haben wir direkt 5 verschiedene Outputs (1), d.h. man kann 5 verschiedene Einstellungen speichern. Das ist allerdings nur dann von Nöten wenn ihr auf mehreren Streams senden wollt und nicht alle Infos neu eingeben wollt.
Fangt also beim Output 1 an die Einstellungen vorzunehmen:
2 Zeigt das Status-Fenster. Wie man sieht ist SHOUTcast nicht verbunden. Sobald alle Einstellungen vorgenommen wurden und man auf Connect klickt sollte hier die KByte-Zahl der übertragenen Daten angezeigt werden.
3 Ist unser Connect-Button.
Den müsst ihr anklicken wenn ihr euch zum Stream verbinden und senden wollt.
4 Ist die URL des Streams. In dem Fall lautet sie www.u4us.com, bei anderen InternetRadios ändert sich die natürlich
5 Ist der Port des Streams. Auch hier ist 8000 die Einstellung für u4us-webradio.
6 Ist euer Sendepasswort. Bei u4us bekommt ihr dieses per PM zugeschickt sobald
ihr eine Sendung eintragt. Das Passwort ist dann auch nur für diese eine Sendung gültig. Bei anderen Streams wird das Passwort immer gleich bleiben.
7 Setzt den Encoder fest den ihr für den Stream benutzen wollt. Da wir 5 Outputs haben gibt’s auch 5 Encoder. So könnt ihr für jeden Stream eine andere Qualität einstellen; oder für alle Outputs denselben Encoder benutzen. Mehr Infos zum Encoder gibt’s auf der nächsten
Seite.

3.4 Einstellungen – Encoder


Wie gesagt haben wir auch hier 5 Encoder für die wir unterschiedliche Einstellungen vornehmen können. Der Encoder Type ist in jedem Fall MP3 Encoder, die Encoder Settings können je nach Stream variieren.
Bei u4us müssen wir die Einstellungen
so setzen wie sie hier abgebildet sind. Das ist zwar nich gerade die tollste Qualität, kann aber nicht höher gestellt werden weil u4us den Traffic (= Datenverkehr) und die GEMA-Gebühren bezahlen muss; bei 12 Stunden täglicher Sendezeit ist daher keine höhere Qualität möglich.
Informiert euch bitte beim jeweiligen InternetRadio wie hoch ihr die Qualität schrauben dürft, und denkt daran dass selbst mit DSL eine Qualität von 128kbps, 44.100kHz, Stereo kaum möglich ist. Macht in dem Fall eine Testsendung und lasst euch von den Zuhöhrern sagen ob der Stream buffert (Buffer = Lade-Unterbrechnungen). Tastet euch so schrittweise an die Qualität ran die eure Internet-Verbindung zulässt. Und denkt dran Filesharing-Programme vor dem Streamen auszuschalten ;o)
Solltet ihr die Einstellungen für die Encoder 2-5 verändern müsst ihr natürlich auch dran denken den passenden Encoder im Output-Fenster auszuwählen.
Wenn alles eingestellt ist können wir mit dem Input weitermachen:

3.5 Einstellungen – Input


Die Input Settings sind entscheident für das Funktionieren von Musik und Mikrofon und direkt mit dem Windows Mixer verknüpft. Fangen wir oben an:
Unser Input Device ist “Soundcard Input”. Winamp wird als Input zwar empfohlen; macht es aber unmöglich Ansagen durch’s Mikro zu machen.
Die Input Settings können ruhig auf 44100Hz, Stereo stehen; je nach Encoder-Einstellungen wird die Qualität sowieso runtergeregelt.
Rechts sehen wir zwei Balken – die Input Levels. Die funktionieren wie bei jeder Anlage und jedem Radio: Sie zeigen an wie laut das Signal der Musik oder des Mikros ist. Achtet darauf dass die Balken zwar hoch ausschlagen, aber nicht permanent auf 0dB stehen – das hätte ein Rauschen beim Zuhöhrer zur Folge.
Feintuning geschieht hier durch die Regler “Music Level” und “Mic Level” sowie durch den Windows Mixer.
Im Bereich “Mic Input” wählen wir “Microphone” aus, da man sein Mikrofon ja normalerweise an die Mikrofon-Buchse des PCs anschließt und SHOUTcast dieses Signal als Mikrofon-Input benutzen soll.
Unten sehen wir 4 Regler. Der gelb markierte
(Music Level) regelt die Lautstärke der Musik wenn das Mikro aus ist. Eine Einstellung von -2dB sollte funktionieren.
Der grün markierte (BG Music Level) regelt die Lautstärke der Hintergrundmusik wenn das Mikro offen ist. Soll heißen: Ihr sagt was durch’s Mikro während im Hintergrund Musik läuft. -14dB ist hier die niedrigste mögliche Einstellung, bei -20dB hört der Zuhöhrer gar keine Musik mehr. Hier müsst ihr in einer Testsendung die richtige
Einstellung finden.
Der orange markierte (Mic Level) ist für die Lautstärke des Mikros zuständig. Da die meisten Mikros ziemlich leise sind sollte man hier 0dB oder -2dB auswählen.
Der hellblau markierte (Fade Time) gibt an wie lange es dauert bis SHOUTcast von 100% Musik auf 100% Mikro geregelt hat. Die Zeit läuft ab
dem Moment wo man auf “Push to Talk” (=gedrückt halten zum Reden) bzw. “Lock” (= Mikro bleibt so lange offen bis man nochmal auf “Lock” drückt) klickt.
Die Angaben die auf dem Screenshot zu sehen sind sind nur Vorschläge meinerseits. Jeder Rechner ist anders, deswegen könnt ihr euch nur daran orientieren und müsst die für euch passenden Einstellungen selbst finden.
Wichtig sind auch die Einstellungen im Windows Mixer. Dorthin gelangen wir indem wir auf “Open Mixer” klicken:

3.6 – Einstellungen Windows Mixer

Wenn wir auf “Open Mixer” geklickt haben, sollten sich zwei Fenster öffnen: Einmal die “Aufnahmesteuerung” und einmal die “Wiedergabesteuerung”. Wir befassen uns hier zuerst mal mit der “Aufnahmesteuerung”:

So in etwa sollte das Ganze aussehen. Wahrscheinlich habt ihr noch mehr Spalten aufgeführt als nur die drei hier abgebildeten. Auf jeden Fall braucht ihr aber “Mikrofon”, “Wave/MP3″ und “Was Sie hören”.
Wobei “Was Sie hören” nur bei Creative Labs Soundkarten vorhanden ist, bei anderen Soundkarten heisst dieser Punkt meistens “Stereo Mix(er)”.

Falls eine dieser Spalten noch nicht in eurer Aufnahmesteuerung erscheint könnt ihr sie anzeigen lassen indem ihr oben auf “Optionen” >; “Eigenschaften” klickt.


In diesem Fenster klickt ihr auf “Aufnahme”; dann habt ihr im unteren Bereich für jedes Aufnahmegerät ein Kästchen womit ihr es aktivieren könnt.
Sofern in eurem Computer noch eine alte Soundkarte werkelt kann es auch sein dass ihr weder “Was Sie hören” noch “Stereo Mix(er)” als Aufnahmegerät
auswählen könnt, in dem Fall findet ihr mehr Infos unter “Troubleshooting”.
Wir gehen aber mal davon aus dass ihr “Was Sie hören” bzw. “Stereo Mixer” aktivieren könnt. Macht also den Haken rein und klickt OK.

Kommen wir zurück zu unserer Aufnahmesteuerung:
“Was Sie hören” bzw. “Stereo Mix(er)”
wird nun angezeigt, und wir wählen es als Aufnahmegerät aus, indem wir dort den Haken bei “Auswählen” setzen. Wie ihr die drei Lautstärkeregler setzt müsst ihr durch Testen selber herausfinden; auch hier zeigt der Screenshot wieder nur eine Empfehlung
meinerseits. Bedenkt einfach dass der “Stereo Mix(er)” das Signal von Mikrofon und Wave/MP3 zusammenmischt.
Sofern ihr “Was Sie hören” aktiviert habt, braucht ihr den “Mikrofon” und “Wave/MP3″
Regler gar nicht einzustellen da das alles über die Wiedergabesteuerung kontrolliert wird (Was Sie hören eben +g+).
Was wir jetzt noch tun müssen ist in der Spalte “Mikrofon” auf “Erweitert” klicken, um das Mic noch etwas lauter zu machen:


Einfach bei der +20dB Anhebung den Haken setzen und mit “Schließen” bestätigen.
Kommen wir jetzt zur “Wiedergabesteuerung”:

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Screenshot klicken zum Vergrößern

Hier brauchen wir mindestens die Spalten “Wiedergabesteuerung”, “Wave/MP3″, “CD Audio” (sofern ihr CDs abspielen wollt), “Line-In” (sofern ihr andere Geräte an den Line-In-Eingang angeschlossen habt), und natürlich “Mikrofon”. Einblenden könnt ihr sie auch hier wie oben bereits beschrieben.
Was wir ebenfalls nochmal wiederholen müssen ist die +20dB-Anhebung für’s Mikrofon (siehe oben).
Es sei abschließend gesagt dass die Regler “Wave/MP3″ und “Mikrofon” direkt von SHOUTcast gesteuert werden; Wave/MP3 entspricht in SHOUTcast dem “Music Level”, Mikrofon entspricht “Mic Level”. Sobald ihr auf “Push To Talk” oder “Lock” drückt, werden die Regler entsprechend verstellt, das kann man schön beobachten indem man die Wiedergabesteuerung offen lässt, und im SHOUTcast einen der beiden Buttons drückt / gedrückt hält.
Jetzt kann ich euch nur viel Spaß; beim Einstellen und Testen wünschen, den Part kann ich euch nicht abnehmen ;o)
Alle die weder “Was Sie hören” noch “Stereo Mix(er)” als Aufnahmegerät auswählen können finden unter “Troubleshooting” Alternativen, der nächste Punkt dieser Anleitung befasst sich damit eine simple Playliste mit den Tracks zu erstellen die ihr auf Platte habt, damit eure Höher ihre Musikwünsche darauf ausrichten können.

4. Playliste erstellen

Damit die Höhrer auch wissen welche Tracks sie sich wünschen können ist es sinnvoll alle Tracks die Ihr auf eurer Festplatte gespeichert habt in einer Playliste zusammenzufassen. WinAmp bietet zwar keinerlei Einstell-Möglichkeiten, generiert aber auf Mausklick eine einfache HTML-Datei in der alle Tracks aufgelistet sind. Das kann schnell unübersichtlich werden wenn man >1000 MP3s in der Liste hat, sollte aber für den Anfang ausreichen.
Dann mal los:

klicken zum Vergrößern
Screenshot klicken zum Vergrößern

Als allererstes sollten wir uns nochmal kurz in die WinAmp Preferences begeben – wie das geht habe ich ja vorher schon erklärt. Wir springen also zum Punkt “Titles” im Menü “General Preferences” und aktivieren den Radio Button wie auf dem Screenshot zu sehen.
Das hat zur Folge dass WinAmp die Titel-Informationen einliest sobald MP3s in die Playliste aufgenommen werden. Wenn dieser Punkt nicht aktiviert wird, sieht die genrierte Playliste schnell mistig aus – also einfach machen und mit “Close” bestätigen.
>

Wie man die Playliste öffnet weiss hoffentlich jeder ;o) Über den “ADD”-Button könnt ihr Tracks in die Playliste hinzufügen; macht das einfach so oft bis alle MP3s in der Liste stehen.
Dann klickt ihr auf “Misc” > “Misc Opts” > “Generate HTML Playlist”

Ihr seht hier dass es auch dafür wieder ein Tastaturkürzel gibt: [Ctrl] + [Alt] + G = [Strg] + [Alt] + G

Daraufhin sollte sich euer Browser öffnen und die Playliste anzeigen. Damit ihr die auch wiederfindet klickt am besten auf “Datei” > “Speichern unter” und speichert die HTML-Datei irgendwo wo ihr sie wiederfindet. Damit die Höhrer die Playliste jetzt auch anschauen können müsst ihr das Ganze irgendwo hochladen. Wer keinen Webspace hat, findet bei RAW Syndicate’s Linksite ein paar Links von kostenlosen Webspace-Anbietern. Dort müsst ihr die Datei hochladen (meist per FTP-Programm) und den Höhrern die entsprechende URL mitteilen. Wer nur Bahnhof verstanden hat sollte jemand fragen, der sich damit auskennt =)

Dieses Video zeigt euch sehr ausführlich, was ihr alles einstellen könnt und warum ihr was wie einzustellen habt. Falls noch Fragen dazu bestehen, könnt ihr diese gerne hier in den Kommentaren stellen:

Mai 11




Wie man den herunter geladenen SHOUTcast Server installieren kann? Ist eigentlich kinderleicht. Generell wird unterschieden zwischen der Installation unter Windows und unter einem Unix System. mehr lesen »

Mai 10




sc_serv – oft gelesen, aber auch verstanden? Eigentlich ganz einfach.

“sc” steht für SHOUTcast und “serv” für Server, zusammen also für die SHOUTcast Server Version. Doch was bringt einem dieser Server?

Mit dem SHOUTcast DSP Plugin geht ein Radio Moderator oder DJ mit seinem laufenden Musikprogramm sozusagen “onAir”. Dazu wählt er die Adresse eines Servers mit Port aus, welchen er aber vorher noch installiert haben muss.

sc_serv stellt also die Plattform für Radiomacher dar, um onAir gehen zu können. Je nach Bandbreite des Servers ist es dann möglich, zwischen einem und tausenden Hörern zu hosten. In der Regel werden 100 MBit Server dazu verwendet, das Radio zu hosten. Mit einer Bitrate von 128kbps kann man damit um die 700 Zuhörer sicher hosten, ohne das ein ständiges neu laden (sogenannter Buffer) des Streams nötig ist. Mehr Infos zum Thema SHOUTcast Hosting findet ihr in Kürze ebenfalls hier.

Ladet euch hier die aktuellste Version vom SHOUTcast Server herunter.

Wie man einen SHOUTcast Server installieren sollte, könnt lest ihr hier nach lesen.

Mai 9




Da dieser Blog hier nicht ausschließlich SHOUTcast behandeln soll, möchten wir ebenfalls noch ein weiteres Produkt der Nullsoft Familie vorstellen.

Der unserer Meinung nach beste Media Player lautet WinAmp. Im Gegensatz zu anderen Media Playern wie dem Windows Media Player oder dem Real Player überzeugt uns der WinAmp Player durch seine Nutzerfreundlichkeit und den vielen bekannten Features.

Neben den normalen MP3s, Audio CDs und Videos spielt WinAmp auch SHOUTcast Audio Streams und TV Streams ab. mehr lesen »

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